Infrarot in Portrait, Street und Architektur Fotografie

Ein Beitrag von Klaus D. Fahlbusch

Ich habe schon zu Zeiten des analog Negativfilms mit Infrarot-Filmen (ORWO später Konica) experimentiert. Bestimmte Erfahrungen aus dieser Zeit, so zum Beispiel der Winkel der Sonneneinstrahlung zum gewünschten Effekt sind auch heute noch gültig. Für mich ist ausschließlich die Verwendung in der Schwarzweißfotografie interessant, hierfür habe ich mehrere Kameras ausprobiert.

Ostsee, Insel Hiddensee - Klaus D. Fahlbusch
Ostsee, Insel Hiddensee – Klaus D. Fahlbusch

Angefangen mit MFT Format Kameras ohne IR Filter vor dem Sensor sondern mit wahlweise verschiedenen IR Filtern vor dem Objektiv. Mittlere Filterstärken (750 nm) brachten die besten Ergebnisse, kräftige Filter (900 nm) dunkeln so stark ab das man meist ein Stativ benötigt.

Sonnenaufgang am Agung (Bali) - Klaus D. Fahlbusch
Sonnenaufgang am Agung (Bali) – Klaus D. Fahlbusch

Mit den MFT Kameras habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Da ich meine Fotoausrüstung vereinfachen wollte (alle Kameras den gleichen Objektivanschluss) und keine Filter vor dem Objektiv mehr putzen wollte verwende ich jetzt eine Sony Vollformat mit 700 nm Filter vor dem Sensor, sie liefert hervorragende Ergebnisse.

Hong Kong - Klaus D. Fahlbusch
Hong Kong – Klaus D. Fahlbusch

Fast alle Aufnahmen benötigen eine Kontrastverstärkung in der Bildverarbeitungssoftware. Mit der IR Kamera fotografiere ich nicht nur klassisch Landschaften, sondern auch street-Fotografie, Architektur, Stillleben, Strukturen und Portraits.

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